Konzept


Schulkinder sollen sich 90 Minuten pro Tag bewegen können. Dies beeinflusst massgeblich die Gesundheit der Kinder im Lebensverlauf. Mit der Umsetzung des Konzeptes "Bewegungsfreundliche Schule" kann diese Forderung erfüllt werden. Es braucht hierfür eine Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Politik.

 

Während der Schulzeit können alle Kinder von vielfältigen Bewegungs- und Sportmöglichkeiten profitieren. Aus diesem Grund ist die Schule ein zentraler Ort für eine nachhaltige Gesundheits- und Bewegungsförderung. Dies hat das Bundesamt für Sport (BASPO) erkannt. Zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), dem Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer (LCH) und dem Schweizerischen Verband für Sport in der Schule (SVSS) hat es deshalb das "Schweizer Modell der Bewegten Schule" entwickelt. Dieses stellt die Innensicht der Schule dar und erleichtert den Schulen die Einbettung der täglichen Bewegung in den Schulalltag der Kinder. Es veranschaulicht die Zeitgefässe, in denen Bewegung möglich ist. Das Modell der "Bewegungsfreundlichen Schule" (BfSchule) baut auf dem Modell der Bewegten Schule auf. Es nimmt aber eine erweiterte Perspektive ein.

Während der Kindheit haben insbesondere die Eltern einen grossen Einfluss auf das Lebensumfeld der Kinder. Auch sie sollten schon vor dem Schuleintritt für eine bewegungsfreundliche Umgebung der Kinder besorgt sein und die Bewegungsförderung der Schule unterstützen.

 

Damit die Schulen zusammen mit den Eltern einen bewegungsfreundlichen Alltag für die Kinder organisieren können, muss die Politik die entsprechenden Rahmenbedingungen (z.B. finanzielle Unterstützung für Bewegungsinfrastruktur und Bewegungszeit) schaffen. 

Durch die Zusammenarbeit der Eltern mit der Schule sowie der Kooperation mit nationalen, kantonalen und kommunalen Behörden kann ein bewegungsfreundliches Umfeld für die Kinder arrangiert werden. Die im Konzept "Bewegungsfreundliche Schule" (BfSchule) enthaltenen Filmaufnahmen, welche Beispiele aus der Praxis auf Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigen, können diese Bemühungen unterstützen.